Gesichtspflege Teil 2: das MakeUp

14.04.2012von 0 Kommentare

Dies ist zweite Teil der dreiteiligen Reihe rund um die Gesichtspflege vor, beim und nach dem MakeUp (Teil 1 & Teil 3). Im ersten Teil hast Du viel über die Pflege eurer Haut vor dem MakeUp gelernt. In diesem Artikel geht es um deine Haut während das MakeUp aufgetragen ist.

Für die Haut verträgliches Auftragen von Make-up

Make-up stellt immer eine Belastung für die Haut dar. Es verstopft die Poren und zieht ein, was je nach Inhaltsstoffen nicht immer gut ist. Du kannst es aber auch hautverträglich auftragen und Deine Haut auf diese Weise schonen. Dadurch bildet sie eine gute Grundlage fürs Make-up und sieht auch dann noch schön aus, wenn Du es längst wieder entfernt hast.

Foundation und Puder

Besonders problematisch sind deckende Make-up-Arten wie die Grundierung. Beim Kauf der Foundation solltest Du Dir deswegen ein hautverträgliches Produkt aussuchen und lieber auf die dermatologische Verträglichkeit als auf den Preis achten. Viele Foundations enthalten inzwischen pflegende Bestandteile, was natürlich besonders gut für die Haut ist. Diese ziehen ein, während Du geschminkt bist, was das Make-up deutlich weniger schädlich für die Haut macht.

Dasselbe gilt auch für alle anderen Pudervarianten, beispielsweise Rouge oder Bronzepuder. Sie verstopfen ebenfalls die Poren und sollten so gewählt sein, dass sie die Haut gleichzeitig pflegen oder zumindest Hautverträglich sind. Je dünner die Schicht, desto bessert ist das natürlich.

Creme-Make-up

Grundierungen gibt es häufig auch als Creme. Manche Frauen bevorzugen sie, da sie das Gefühl bekommen, dass sie besser und länger halten. Creme verstopft die Poren allerdings ebenfalls, sodass Du darauf achten solltest, keine allzu dicken Schichten aufzutragen. Auch Creme-Make-up kann pflegende Stoffe enthalten, die Deiner Haut guttun und die Du bevorzugt kaufen solltest.

Entfernung am Abend

Wenn Du nicht mehr rausgehen willst, solltest Du das Make-up wieder entfernen. Wasser und Seife allein reichen dafür nicht aus, Du brauchst speziellen Entferner. Diesen kannst Du fertig auf Pads oder als Lösung in der Flasche kaufen, aus der Du etwas entnehmen kannst, wenn Du sie brauchst. Entfernt werden muss alles, auch wenn das Make-up nicht direkt auf die Haut aufgetragen wurde, sondern beispielsweise auf die Wimpern. Dadurch bleibt die Haut gesund und Du kannst die Pflege für die Nacht problemlos auftragen; außerdem verstopfen die Poren nicht unnötig über Nacht, wodurch sich neue Hautunreinheiten entwickeln können.

Lidschatten – Creme oder Puder

Lidschatten kommt ebenfalls direkt auf die Haut. Die Augenlider sind eine weniger empfindliche Stelle; auf hochwertigen Lidschatten solltest Du natürlich dennoch achten. Zu viel solltest Du nie auftragen, denn das wirkt schnell übertrieben und nimmt der Haut unnötig Raum zur Atmung. Creme-Lidschatten deckt eher und ist ideal, wenn es sich um eine hellere Farbe handelt, die in Puderform schnell einmal untergehen kann. In dunkleren Tönen wirkt Creme oft zu deckend und Du solltest es lieber mit Puder versuchen, da Du dieses leichter dosieren kannst. Das ist wiederum gut für die Haut, da Du so nicht zu viel davon aufträgst.

Atempausen gönnen

Ganz gleich, wie viele pflegende Effekte Dein Make-up hat; eine Atempause ist immer gut für die Haut und gibt ihr Raum, sich zu erholen und zu regenerieren. Atmen kann sie zwar nachts, nachdem Du Dich abgeschminkt hast, doch am Wochenende, wenn Du nichts unternimmst, solltest Du auch einmal ungeschminkt bleiben. Das gibt ihr etwas Atemluft für die kommende Woche und wird dafür sorgen, dass sich weniger Pickel bilden, da die Haut auch einmal längere Zeit an der frischen Luft sein darf.

Bild: © Africa Studio – Fotolia.com

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