Falsche Wimpern

07.01.2012

Die Modemagazine und Berichte über Stars und Sternchen zeigen es uns ganz deutlich: Lange und dichte Wimpern sind angesagter denn je. Doch was kannst du tun, wenn du von der Natur nicht mit dunklen, auffälligen Wimpern gesegnet bist? Die Antwort sind falsche Wimpern oder Wimpernverlängerung.

Falsche Wimpern kann man sich entweder selbst anbringen oder vom Fachmann eine professionelle Wimpernverlängerung durchführen lassen.
Bevor du dich entscheidest, welche Variante du wählst, solltest du dir überlegen, für welchen Zweck du falsche Wimpern einsetzen möchtest.

Möchtest du gern im Alltag weniger Arbeit mit Mascara haben oder soll die Wimpernverlängerung nur mal für eine Party eingesetzt werden? Möchtest du nur ein paar mehr Wimpern haben, so dass der Wimpernkranz einen schönen Augenaufschlag hergibt oder soll es für eine Veranstaltung ruhig etwas auffälliger sein? Wie wäre es dann, falsche Wimpern mit Federn zu verschönern? Du kannst nur die Wimpern einsetzen, so dass die Verlängerung eher dezent wirkt oder du beklebst die Wimpern noch mit mehr oder weniger glitzernden Sternchen. Das hängt ganz davon ab, welche Art von Augenaufschlag du erreichen möchtest.

 

Grundsätzlich ist die Vorgehensweise, wenn du die künstlichen Wimpern selbst anbringen möchtest, immer die gleiche: Das Augenlid und die Wimpern werden gründlich gereinigt. Es sollte weder Make-up noch Staub oder Fett daran sein. Schneide die Kunstwimpern auf die Länge, in der du sie später haben möchtest. Dann bringst du vorsichtig den speziellen Wimpernkleber an. Achte darauf, dass du nicht zuviel Kleber nimmst. Sonst wirst du hinterher alles verschmieren und die Wimpern verrutschen unnötig. Warte etwa 30 Sekunden, dann kleb die künstlichen Wimpern vorsichtig auf. Achte vor allen Dingen darauf, dass die künstlichen Wimpern möglichst dicht an den eigenen Wimpern sitzen. Im Zweifelsfall kannst du natürlich noch korrigierend mit einer Pinzette eingreifen.
Für Ungeübte empfiehlt es sich, die ersten Versuche mit einem kompletten Kranz aus künstlichen Wimpern zu starten. Für Profis gibt es auch einzelne Wimpern oder kleinere Gruppen von Wimpern. Wenn du dir das nicht zutraust, kannst du das auch von einem Profi machen lassen.

 

Nachdem die künstlichen Wimpern gründlich angetrocknet sind, kannst du sie weiter verarbeiten. Um den Übergang zwischen künstlichen und echten Wimpern zu verschleiern, solltest du einen Lidstrich ziehen. Du kannst die Wimpern auch einmal komplett tuschen. Dann sollten es aber künstliche Wimpern ohne zusätzliche Deko sein. Also keine Steine oder Federn, die vertragen nämlich keine Mascara. Hast du aber nur die künstlichen Wimpern angeklebt, kannst du ruhig tüchtig zu Mascara greifen. Das gibt den besonders dramatischen Look. Wenn du den Drama-Look noch toppen willst, solltest du dir Smokey Eyes schminken. Das gibt dem Augenausdruck zusätzliche Tiefe und lässt dich zum Star der Party werden.

 

Gerade junge Frauen mit blonden Haaren und entsprechend hellen Wimpern, die man leider fast gar nicht sieht, greifen auch im Alltag immer mal wieder zu künstlichen Wimpern. Das hat einfach den Vorteil, dass man nicht permanent schminken muss und einfach aus dem Haus gehen kann.

Lange und dichte Wimpern sind der Hingucker und erleichtern das Flirten ungemein. Wer kann schon einem großen Augenaufschlag widerstehen? So kommt man zumindest mal leichter ins Gespräch.

Je nachdem, für welche Variante der künstlichen Wimpern man sich entschieden hat, ist auch der Pflegeaufwand. Ein kompletter Wimpernkranz, das sogenannte Wimpernbändchen, ist eher für den Einsatz an einem Tag, Abend oder einer Nacht gedacht. Einzelne Wimpern sollte man zwar regelmäßig pflegen, dafür belohnen sie die Trägerin mit einer Haltbarkeit von bis zu drei Wochen. Unter Pflege ist das regelmäßige Abschminken zu verstehen und das Versorgen mit ausreichend Feuchtigkeit, damit die Wimpern nicht brüchig werden und sich in ihre Einzelteile auflösen. Diese Einzelwimpern können Profis leicht auftragen und du selbst kannst es mit etwas Übung auch. Achte auf jeden Fall darauf, dass die Kunstwimpern nicht mit den echten verkleben, damit du nicht am Ende weniger Wimpern als vorher hast.

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